
Mehr Infos zu Pranayama
Pranayama ist ein Wort aus dem Sanskrit.
Wortwörtlich übersetzt heißt Prana Lebensenergie und Ayama beherrschen.
Demnach kann man Pranayama als Atemübung benennen, durch die der Atem mit Hilfe verschiedener Techniken kontrolliert wird, was sich positiv auf den Körper und unsere Energie auswirkt.
Warum üben wir regelmäßig Pranayama in meinen Yogastunden?
- Bewusste Atmung & Konzentration: durch den Fokus auf den Atem versuchen wir all unsere Gedanken auf die Seite zu schieben und wir nehmen bewusst wahr, wie sich die Atmung auf unseren Körper auswirkt
- Richtige Atmung: im Alltag atmen wir oft viel zu flach, in den Brustkorb hinein und nutzen dabei nie das komplette Lungenvolumen aus - das ändern wir mit Pranayama, u.a. durch tiefgehende Bauchatmung
Atemtechniken, die ihr auf jeden Fall in meinen Yogastunden kennenlernen werdet:
- Yogi Atmung: bei dieser Atemtechnik fließt unser Atem wie eine Welle durch unseren Oberkörper
- Ujjayi Atmung: eine Technik, die uns zugleich mehr Energie während unserer Yogapraxis schenkt, aber auch unseren Geist beruhigt
- Samavritti: die Box-Atmung hilft uns durch ein gleiches Verhältnis von Einatmung-Ausatmung-Anhalten der Atmung, Stress zu reduzieren
- Nadi Shodana: mit der Wechselatmung bringen wir unseren Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht und schaffen zugleich innere Ruhe
- Bramahri: die Bienenatmung bringt uns durch Vibration des Brustkorbs zur Ruhe und hilft, emotionale Spannung zu lösen
Wir bringen also mit der Atemmeditation zu Beginn der Stunde unsere Energie in Fluss und steuern diese, um so in Verbindung mit uns selbst zu kommen.
Ich gebe euch auch gerne Denkanstöße, die Atemtechniken zu Hause zu üben und dann gezielt einzusetzen, wenn ihr sie gerade braucht – An der Kasse beim Einkaufen merkt z.B. niemand, wenn ihr gerade die Box-Atmung anwendet, aber euch hilft es vielleicht gerade in diesem Moment Ruhe zu bewahren, obwohl die Warteschlange sehr lange ist und ihr so schnell wie möglich nach Hause wollt 😊.
